Lagerbericht über Klassenlager der 6. Klasse Schöbi Stampfli – Schuljahr 2024/25

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Montagmorgen, 5 Uhr. Während andere noch träumten, stand unsere 6. Klasse bereits reisefertig auf dem Kirchplatz. Ziel: Europapark Rust. Ein Höhepunkt, auf den die Schülerinnen und Schüler lange hingearbeitet hatten – und das im wahrsten Sinne. Der gesamte Eintritt wurde aus der Klassenkasse finanziert, gefüllt mit drei Jahren Engagement: Tannenbäume pflanzen, Jahrbücher verkaufen, Neophyten ausreissen – und nicht zuletzt: die Produktion von Weihnachtsgeschenken und Dekorationsmaterial für den Verkauf am Adventsmarkt 2024. Wer behauptet, Lernen sei nur Kopfsache, dem haben wir klar was anderes bewiesen 😊 Im Park drehte sich alles – im wortwörtlichen und übertragenen Sinn. Achterbahnen, Adrenalin, Pommes. Es wurde viel gelacht und auch ein wenig gekreischt. Ein Tag, den wohl niemand so schnell vergessen wird.

Am Dienstag ging es zum Rheinfall. Mit dem Boot wagten wir uns mitten ins tosende Wasser und genossen danach vom Felsen aus den eindrücklichen Ausblick. Zum Abschluss gab es für alle noch ein leckeres Softice – eine kleine Herausforderung bei sommerlichen Temperaturen.

Am Mittwoch stand die Badi Vaduz auf dem Programm. Dort zeigten die Schülerinnen und Schüler bei sportlichen Challenges ihr Können und genossen das herrliche Wetter. Wer dachte, es sei nur ein gemütlicher Badetag, verpasste die Wasserrutschenfinalrunde – Tempo, Technik und auch die richtige Taktik wurde dafür benötigt. Am Abend entstanden am Rheinufer Steinfiguren, während die Sonne den Himmel in wunderschöne Farben tauchte.

Donnerstag und fast trockenes Wetter beim Minigolfturnier. Pünktlich zum Ende des Turniers setzte der Regen vollständig ein – wir hatten also gerade noch Glück. Nach einem feinen Essen in der Pizzeria und einer gemütlichen Lesestunde marschierten wir im Regen ins Kino nach Schaan. Nasse Jacken, nasse Haare, aber eine Prise trockener Humor – die Kinder kamen mit nass triefend Kleidern und Schuhen ins Lagerhaus zurück und lachten trotzdem. Oder vielleicht gerade deshalb. Und für alle, die es genau wissen wollen: Ja, die Turnschuhe waren am nächsten Morgen trotz Heizungsraum noch feucht. Manch einer behauptet, sie seien sogar erst zu Hause wieder ganz trocken geworden 😉

Am Freitag bildete Vaduz den Schlusspunkt. Bei einer Sightseeing-Tour erfuhren wir Spannendes über die Geschichte des Fürstentums und den Fürsten von Liechtenstein. Am Nachmittag ging es müde, zufrieden und mit vielen Erinnerungen im Gepäck nach Hause.

S. Schöbi / N. Stampfli